Smart Urban Industry Weiz

Urbane Industrie als integraler Bestandteil eines intelligenten und vernetzten städtischen Mobilitäts- & Energiesystems

Im Projektfokus von Smart Urban Industry stand die integrative Vernetzung bestehender bzw. neuer Industriegebiete mit dem umgebenden Stadtgebiet aus energetischer, räumlicher und mobilitätsbezogener Sichtweise. Die Erarbeitung der Lösungsvorschläge für die Optimierung des bestehenden Energie- und Mobilitätssystems erfolgte anhand eines innovativen Partizipationsprozesses aller relevanten Akteure für die Industriestadt Weiz. Am Ende des Projektes lagen konkrete Maßnahmen für

(1) die ressourceneffiziente Erschließung eines neuen Industriegebietes,
(2) die Entwicklung smarter Mobilitätskonzepte und
(3) den systemübergreifender Energieaustausch (insbesondere Ausbau der Fernwärme)

vor, die in einem nachfolgenden Demonstrationsprojekt umgesetzt werden sollen.

Projektdaten – Sondierungsprojekt im 5. Call aus dem Jahr 2014
Projektstart: 01.10.2015
Projektende: 31.03.2017
Genehmigte Förderung: € 197.400,–
Projektgesamtkosten: € 274.314,–
Konsortium
Stadtgemeinde Weiz (Konsortialführer)
MAGNA Presstec GmbH
4ward Energy Research GmbH
Fernwärme Weiz GmbH
Pichler Gesellschaft m.b.H.
Weitzer Holding GmbH
Weizer Energie-Innovations-Zentrum GmbH
DI Johann Rauer
TRIOTRONIK Computer und Netzwerktechnik GmbH.

Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten

Die enge Verschränkung von wissenschaftlichen und praktischen Zielen und Fragestellungen ist zentrales Merkmal des Projektes: Das Umsetzungsprojekt baut dabei auf den Ergebnissen der Sondierungsstudie auf. Die Strategie hinter Pocket Mannerhatten setzt Anreize zur qualitätsvollen Nachverdichtung und zum Initiieren von Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Begrünung.

Stadt als Testbed nutzen

Der starke transdisziplinäre Charakter des Projektes spiegelt sich in der Zusammensetzung des Konsortiums und in dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen (MieterInnen, EigentümerInnen) wider. Vor allem im Rahmen der Partizipationsmaßnahmen werden die Motive, Ziele, Hemmnisse und Wünsche der Beteiligten intensiv untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Umsetzung der Maßnahmen ein.

Kommunalen Mehrwert erzeugen

Zentral für das Projekt sind die Kooperationen mit den PartnerInnen der öffentlichen Hand bzw. Verwaltung. In diesem Kontext ist beispielsweise die Nominierung des Projektes als Kandidat der IBA_Wien und die Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen MA 20 und MA 50 zu nennen. Speziell für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse sind diese Zusammenarbeiten wichtig.

Zuletzt aktualisiert am 12/18/2017

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung

Mag.a (FH) Bernadette Karner

Tel: +43(3172) 603-1123

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail