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Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) "Smart Cities and Communities"

Mit der Gründung einer Europäischen Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden (European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities – EIP-SCC) im Juli 2012 beabsichtigt die Europäische Kommission, die Entwicklung und Implementierung intelligenter städtischer Technologien voranzutreiben.

Die Europäische Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden EIP-SCC, die im Rahmen der Europa 2020-Strategie eingeführt wurde, bildet kein neues Förderinstrument, sondern ein Netzwerk bzw. eine Plattform für Innovation, die öffentliche und private Akteure miteinander verbinden soll, um miteinander strategische Umsetzungspläne, konkrete Aktionen und Projekte zu entwickeln und zu implementieren.

Die Europäische Kommission zielt mit diesem Instrument auf eine bessere Koordinierung und Bündelung der Investitionen von Forschungsmitteln ab, um im städtischen Umfeld Vorzeigeprojekte aus den Bereichen Energie, Verkehr und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zu fördern. Der urbane Raum wird somit in das Zentrum dieser Innovation gerückt.

Durch die EIP-SCC sind Energie-, Verkehrs- und IKT-Industrien aufgefordert, mit den urbanen Regionen verstärkt zusammenzuarbeiten und ihre Technologien zu integrieren, um besser auf die Bedürfnisse der Städte einzugehen. Innovative, integrierte und effiziente Technologien können so vorangetrieben werden und auf dem Markt Fuß fassen.

Forschungsinvestitionen im Rahmen der EIP-SCC kamen bisher sowohl von der Industrie als auch von öffentlichen Bedarfsträgern aus den Mitgliedsstaaten sowie aus den Programmen der Europäischen Kommission.

Im Zuge des EIP-SCC-Prozesses hat die Europäische Kommission eine offene Einladung an alle interessierten Personen und Institutionen/Organisationen ausgesprochen, ihre aktuellen oder künftigen Pläne und Intentionen (sogenannte „Commitments‟) für Aktionen im Schnittbereich von Energie, Verkehr, IKT und Infrastruktur einzubringen und mit anderen Akteuren auszutauschen. Im Rahmen eines Calls for Commitments (Februar bis Juni 2014) wurden 441 Ideen eingereicht, wovon 370 ausgewählt und in sechs Action Clusters zusammengruppiert wurden. Diese sind wie folgt definiert:

  • Business Models, Finance and Procurement
  • Citizen Focus
  • Integrated Infrastructures & Processes (including Open Data)
  • Policy & Regulations / Integrated Planning
  • Sustainable Districts and Built Environment
  • Sustainable Urban Mobility

Innerhalb der Action Clusters wurden konkrete Initiativen definiert, die durch die Interaktion der relevanten Akteure laufend zu Projekten führen sollen. Der EIP-SCC Market Place bildet in diesem Sinne eine Plattform für Smart City Projekte in allen Entwicklungsphasen, unabhängig von der Finanzierungsart (EU/national/regional/lokal, privat oder durch alternative Finanzierungsmechanismen).

Wie ist Österreich involviert und wie kann ich mich einbringen?

Experten des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sind als Mitglieder der von der Europäischen Kommission eingerichteten hochrangigen Steuerungsgruppe eingebunden. Österreichische Unternehmen, Forschungsorganisationen, Städte und Interessensverbände erhalten dadurch die Möglichkeit, den Prozess zu verfolgen und dem bmvit entsprechende Rückmeldungen bzw. Fragen zu den in diesem Zusammenhang erstellten Dokumenten und Präsentationen zu übermitteln, die dann auf Europäischer Ebene Eingang finden können.

Interessenten können sich darüber hinaus einem der bestehenden Action Cluster oder einer Initiative anschließen.

Überblick über die Entwicklungen und Aktivitäten in der EIP Smart Cities and Communities

 

 
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