Danube Flats als Green Filter zur Rückgewinnung des Donauufers

Am Standort des Bauprojekts Danube Flats, auf einer auf einer Fläche von 28.000 m2, direkt neben Reichsbrücke und dem Hochhaus Neue Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk, entstanden im 150 m hohen Wohnturm 500 neue Wohnungen, sowie ein Terrassenhaus. Durch eine teilweise Überplattung wurden neue Grün- und Freizeitflächen geschaffen, innovative Freiraumgestaltung sollte das Gebiet bis zur Wasserkante einbinden. Als erstes begrüntes Wohnhochhaus Wiens schließen die Danube Flats eine Baulücke und schaffen neben Wohnraum neue urbane öffentliche Frei- und Grünräume für den Stadtteil. Exponierte Lage, Nähe zum Wasser und gestalterische, aber auch ökologische und soziale Ansprüche verlangen nach neuen, innovativen Lösungen.

Ausgangssituation

Am Standort des Bauprojekts Danube Flats, auf einer Fläche von 28.000 m2, direkt neben Reichsbrücke und dem Hochhaus Neue Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk, entstanden im 150 m hohen Wohnturm rund 500 neue Wohnungen, sowie ein Terrassenhaus. Durch eine teilweise Überplattung wurden neue Grün- und Freizeitflächen geschaffen, innovative Freiraumgestaltung sollte das Gebiet bis zur Wasserkante einbinden. Als erstes begrüntes Wohnhochhaus Wiens, schließen die Danube Flats eine Baulücke und schaffen neben Wohnraum neue urbane öffentliche Frei- und Grünräume für den Stadtteil der Zukunft. Exponierte Lage, Nähe zum Wasser und gestalterische, aber auch ökologische und soziale Ansprüche verlangen nach neuen, innovativen Lösungen. Das Sondierungsprojekt SLaW zielte darauf ab Wissenslücken zu schließen, Wohnformen in der Vertikalen im Sinne der urbanen Nachverdichtung zu ihrem Optimum zu bringen und durch Einbindung multidisziplinärer Instrumente, eine Stadtoase der Zukunft zu entwickeln.

Ziele & Ergebnisse

Im Sinne der Visionsbildung einer „Stadtoase“ war es ein wesentliches Ziel des Sondierungsprojektes SLaW eine Verschneidung verschiedener Fachexpertisen zu erreichen, die eine Optimierung des Wohnens im Wohnhochhaus, seiner näheren Umgebung an der Uferkante und des Stadtteils zu generieren. Durch die Vernetzung und gegenseitige Abstimmung der Einzelkomponenten Frei- und Grünraum inklusive Vertikal- und Dachbegrünung, Ver- und Entsorgung, digitaler Technologien und ständigem Bedacht auf die sozialen Folgewirkungen, war erklärtes Ziel das Gesamtsystem Wohnhochhaus nicht als Solitär dastehen zu lassen, sondern die Uferkante „aufzubrechen“ und neu zu definieren. Dem Gebiet um den zu entstehenden Wohnturm neues Leben einzuhauchen und eine smarte Vernetzung von Frei- und Grünraum, der nicht in der Horizontalen Halt macht zu schaffen, sondern der sich bis in die Vertikale erstreckt, galt als Prämisse von SLaW. Dabei den Menschen nicht zu vergessen, sondern vielmehr in den Mittelpunkt zu stellen galt als Leitbild des Projekts.

Innovation

Im Rahmen des Sondierungsprojektes „Smartes Leben am Wasser – Danube Flats als Green Filter zur Rückgewinnung des Donauufers“ konnte eine Vielzahl an Themenkreisen vertieft und weiterentwickelt werden. Insbesondere in den Bereichen vertikale Vegetationstechnik und Bewässerungssysteme in der „Trogbegrünung“, Regenwassermanagement, der Neuinterpretation von Grün- und Freiräumen, sowie im Bereich digitaler Systeme im Wohnbau, wurden einerseits weitere, tiefgehende Forschungsagenden definiert, andererseits der Bedarf an Umsetzungs-, Versuchs- und Demonstrationsvorhaben identifiziert. Diese Bereiche sollen nun weiter vertieft und in der Bauausführung erprobt und demonstriert werden.

Summary

The Danube Flats construction project on the site of the former Cineplexx Reichsbrücke in Vienna’s 22nd district had the image of an urban oasis as its goal – and the “Smartes Leben am Wasser” (“Smart living on the waterside”) exploratory study did the necessary groundwork. The priorities were adding greenery to the high-rise building itself, water management, and innovative and multifunctional design for landscaping and open spaces. The project also explored how the quality of life in and around this high-rise apartment building could be optimised with the help of digital solutions.

Zuletzt aktualisiert am 12/11/2020

Projektdaten – Einstiegsprojekt im 7. Call

Projektstart: 05.09.2016
Projektende: 04.09.2017
Genehmigte Förderung: € 117.037
Genehmigte Projektgesamtkosten: € 195.063

Konsortium

S + B Plan und Bau GmbH (Konsortialführer)

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung Mag.a (FH) Manuela Haromy S + B Plan und Bau GmbH +43 (0) 1 7130650 - 33 E-Mail
Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail