Smart Exergy Leoben

Exergetische Optimierung der Energieflüsse für einen smarten Industriestandort Leoben

Die Nutzung vorhandener Ressourcen bzw. Energieströme war Basis für eine zukünftige smarte Struktur der kommunalen Versorgung in städtischen Regionen. Im Projekt Smart Exergy Leoben wurde für den Industriestandort Leoben basierend auf einer Exergieanalyse sondiert, mithilfe welcher technologischen Lösungen die bestehende Energieversorgung auf Basis vorhandener lokaler Ressourcen hinsichtlich einer optimalen und signifikanten Erhöhung der Primärenergieeffizienz angepasst werden kann. Im Fokus lagen hierbei insbesondere zusätzliche Verknüpfungen der Energienetze unter Einbindung zentraler Industriebetriebe am Industriestandort Leoben im Sinne eines verstärkten integrativen Gesamtansatzes einer smarten Ressourcenversorgung und zur Vorbereitung einer steigenden Einbindung erneuerbarer Energien.

Projektdaten – Sondierungsprojekt im 5. Call aus dem Jahr 2014
Projektstart: 01.07.2015
Projektende: 30.09.2016
Förderung genehmigt: € 196.500,–
Projektgesamtkosten: € 254.056,–
Konsortium
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz (Konsortialführer)
Montanuniversität Leoben Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des  industriellen Umweltschutzes
Technische Universität Wien – Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe
Stadtwerke Leoben e.U.
Montanuniversität Leoben – Lehrstuhl für Energieverbundtechnik

Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten

Die enge Verschränkung von wissenschaftlichen und praktischen Zielen und Fragestellungen ist zentrales Merkmal des Projektes: Das Umsetzungsprojekt baut dabei auf den Ergebnissen der Sondierungsstudie auf. Die Strategie hinter Pocket Mannerhatten setzt Anreize zur qualitätsvollen Nachverdichtung und zum Initiieren von Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Begrünung.

Stadt als Testbed nutzen

Der starke transdisziplinäre Charakter des Projektes spiegelt sich in der Zusammensetzung des Konsortiums und in dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen (MieterInnen, EigentümerInnen) wider. Vor allem im Rahmen der Partizipationsmaßnahmen werden die Motive, Ziele, Hemmnisse und Wünsche der Beteiligten intensiv untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Umsetzung der Maßnahmen ein.

Kommunalen Mehrwert erzeugen

Zentral für das Projekt sind die Kooperationen mit den PartnerInnen der öffentlichen Hand bzw. Verwaltung. In diesem Kontext ist beispielsweise die Nominierung des Projektes als Kandidat der IBA_Wien und die Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen MA 20 und MA 50 zu nennen. Speziell für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse sind diese Zusammenarbeiten wichtig.

Zuletzt aktualisiert am 12/18/2017

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung

Mag. Dr. Robert Tichler

Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

Tel: +43 (0) 732/2468-5659

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail