Mischung: Possible!

Impulsszenarien für eine zeitgemäße Nutzungsmischung im verdichteten Stadtraum

Das Projekt „Mischung: Possible!“ entwickelte geeignete Konzepte und Anreize für spezifische räumliche Kontexte zum Thema Nutzungsmischung und flexible Kapazitäten im zeitgemäßen Wohnbau. Das Augenmerk richtete sich auf das sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Zusammenspiel von Arbeiten und Wohnen in dichtbebauten Stadtquartieren, indem eine integrale Betrachtung der Handlungsfelder Gebäude und urbane Mobilität vor dem Hintergrund des sozialen und gesellschaftlichen Wandels erfolgt. Ziel des Projektes ist es, die Verbindung zwischen konzeptionellen Ansprüchen an Nutzungsvielfalt und städtebaulicher Umsetzung sowie alltagsweltlicher Aneignung.
Mischung: Possible! verfolgte daher einen partizipativen Ansatz und ermöglichte damit einen Wissenstransfer zwischen den beteiligten Akteuren (Institutionen, PlanerInnen, BauträgerInnen, NutzerInnen) und Lernprozessen mit dem Ziel, Innovation realisierbar zu machen. Als Ergebnis wurden Innovationsszenarien und drei daraus abgeleitete und implementierbare Impulsmodelle für neue nutzungsoffene Wohngebiete herausgearbeitet.

Weitere Informationen:

Projektdaten – Sondierungsprojekt im 5. Call aus dem Jahr 2014
Projektstart: 01.10.2015
Projektende: 30.11.2016
Förderung genehmigt: € 161.500,–
Projektgesamtkosten: € 214.378,–
Konsortium
Technische Universität Wien – Institut für Architektur und Entwerfen (Konsortialführer)
Technische Universität Wien – Department für Raumplanung
STUDIOVLAY ZT GMBH
DI Andrea Mann

Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten

Die enge Verschränkung von wissenschaftlichen und praktischen Zielen und Fragestellungen ist zentrales Merkmal des Projektes: Das Umsetzungsprojekt baut dabei auf den Ergebnissen der Sondierungsstudie auf. Die Strategie hinter Pocket Mannerhatten setzt Anreize zur qualitätsvollen Nachverdichtung und zum Initiieren von Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Begrünung.

Stadt als Testbed nutzen

Der starke transdisziplinäre Charakter des Projektes spiegelt sich in der Zusammensetzung des Konsortiums und in dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen (MieterInnen, EigentümerInnen) wider. Vor allem im Rahmen der Partizipationsmaßnahmen werden die Motive, Ziele, Hemmnisse und Wünsche der Beteiligten intensiv untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Umsetzung der Maßnahmen ein.

Kommunalen Mehrwert erzeugen

Zentral für das Projekt sind die Kooperationen mit den PartnerInnen der öffentlichen Hand bzw. Verwaltung. In diesem Kontext ist beispielsweise die Nominierung des Projektes als Kandidat der IBA_Wien und die Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen MA 20 und MA 50 zu nennen. Speziell für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse sind diese Zusammenarbeiten wichtig.

Zuletzt aktualisiert am 03/28/2019

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung

Dr. Christian Peer

Technische Universität Wien  Institut für Architektur und Entwerfen

Tel: +43 (0)1/58801-253204

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail