Innovationswerkstatt: Werkstatt für soziale Innovation und nachhaltige Transformation resilienter Städte

Ausgangssituation

Wir erleben aktuell einen tiefgreifenden und rasanten technologischen, gesellschaftlichen und ökologi-schen Wandel. Damit einher gehen große Gestaltungsaufgaben, die in nationalen, europäischen und globalen Klima- und Nachhaltigkeitszielen ihren Ausdruck finden. Städte als Lebensraum der meisten Menschen, als größte Verbraucherinnen von Ressourcen und als Ausgangspunkte von Innovationen spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Erfolg der zu Recht sehr ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategien ist aus mehreren Gründen von sozialen Innovationen abhängig. Zum einen können Verhaltensänderun-gen für sich wesentliche Wirkungen haben. Aber auch neue Technologien entfalten nur im Verbund mit veränderten Praktiken und Organisationsformen die gewünschten Effekte. Umgekehrt sind schwache soziale Gruppen stärker von negativen ökologischen Effekten betroffen und können neue Technolo-gien weniger nutzen. Insofern entscheiden soziale Innovationen auch darüber, ob die Nachhaltigkeits-transformation mit einer Erhöhung der Teilhabemöglichkeiten und der Lebensqualität für breite Grup-pen der Bevölkerung einhergeht.

Innovation

Die Innovationswerkstatt (IW) will soziale Innovationen durch günstige Rahmenbedingungen wie Infra-strukturen, Netzwerke und die Verfügbarkeit von Know-how unterstützen. Sie versteht die urbane Nachhaltigkeitstransformation als umfassenden Gestaltungsauftrag für verschiedene Akteur:innen. Diesen werden diskursive, Kapazitäten und Kompetenzen fördernde, beratende und impulsgebende Basisleistungen zur Verfügung gestellt. Co-kreatives Lernen und Handeln wird gestärkt und konkrete Innovationsvorhaben unterstützt, begleitet und reflektiert. Erkenntnisse aus der Forschung werden in dieser lernenden Interaktion mit der urbanen Praxis von Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht . Im Sinne der Ausschreibung “übernimmt die Werkstatt wichtige Vernetzungs-, Vermittlungs- und Brückenfunktionen – im Sinne der Bereitstellung von Räumen zur Katalyse und Er-möglichung von Innovation, Kreation und Transformation. Die Basisleistungen der IW werden über die Fördergeberin und die mitfinanzierenden Organisationen in einem definierten Umfang zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann die IW Zusatzleistungen in der (intensiveren) Begleitung von konkreten Innovationsvorhaben erbringen. Im Ergebnis entsteht daraus ein Kreislauf von Wissen und Know-how, der im Ergebnis neue kommunale Mehrwerte generiert und Lösungen skaliert. Die IW arbeitet operativ in Österreich und international vernetzt. Sie verbindet ver-schiedene Formen von Wissen und Kompetenzen in einem transdisziplinären, offenen Austausch. Ihre Leistungen stehen unterschiedlichen Gruppen zu transparenten und diskriminierungsfreien Bedingun-gen offen und laden zur Mitgestaltung ein. Gearbeitet wird an bedarfsgerechten Innovationsvorhaben und grundsätzlich in Multi-Akteurs-Konstellationen sowie in Kooperation mit der lokal ansässigen Bevölkerung. Die IW bindet relevante Akteur:innen – über Disziplinen- und Sektorengrenzen, Regions- und Landesgrenzen hinweg – aktiv ein. Die IW unterstützt vorrangig Maßnahmen (Innov

Zuletzt aktualisiert am 02/04/2022

Projektdaten – Begleitprojekt im 12. Call

Projektstart: 01.01.2022
Projektende: 31.10.2025
Genehmigte Förderung: € 399.998
Genehmigte Projektgesamtkosten: € 800.004

Konsortium

Ansprechpersonen

Projektleitung DI Mag. Dr. Christian Peer Technische Universität Wien - Dekanat für Architektur und Raumplanung E-Mail
Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail