ICT4SmartHeating Graz

Machbarkeitsstudie zur Wärmeverbrauchsreduktion in Smart Cities Pilotquartieren durch Einsatz innovativer IKT-Lösungen

Die Reduktion des Wärmeverbrauchs in Bestandsquartieren ist einer der wichtigsten Bausteine einer Smart City. Dies ist nicht nur durch Sanierung der Gebäudehülle möglich. Wie internationale F&E-Projekte zeigen, können durch Einsatz von neuen innovativen IKT-Lösungen der Wärmeverbrauch und die Heizkosten um 20 bis 40 Prozent reduziert werden.
Ausgehend davon wurde in dieser Machbarkeitsstudie untersucht, ob diese Projektansätze im Rahmen eines Pilotversuches in der Stadt Graz umsetzbar sind bzw. welcher F&E-Bedarf diesbezüglich besteht. Insbesondere für Siedlungsgebiete mit einem hohen Anteil an sozialem Wohnbau wurden sowohl die technische wie wirtschaftliche Machbarkeit untersucht und die für einen Einsatz in Pilotquartieren notwendigen Verbreitungs- und Implementierungsstrategien entwickelt.

Projektdaten – Sondierungsprojekt im 5. Call aus dem Jahr 2014
Projektstart: 01.10.2015
Projektende: 31.12.2016
Förderung genehmigt: € 199.800,–
Projektgesamtkosten: € 249.771,–

Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten

Die enge Verschränkung von wissenschaftlichen und praktischen Zielen und Fragestellungen ist zentrales Merkmal des Projektes: Das Umsetzungsprojekt baut dabei auf den Ergebnissen der Sondierungsstudie auf. Die Strategie hinter Pocket Mannerhatten setzt Anreize zur qualitätsvollen Nachverdichtung und zum Initiieren von Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Begrünung.

Stadt als Testbed nutzen

Der starke transdisziplinäre Charakter des Projektes spiegelt sich in der Zusammensetzung des Konsortiums und in dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen (MieterInnen, EigentümerInnen) wider. Vor allem im Rahmen der Partizipationsmaßnahmen werden die Motive, Ziele, Hemmnisse und Wünsche der Beteiligten intensiv untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Umsetzung der Maßnahmen ein.

Kommunalen Mehrwert erzeugen

Zentral für das Projekt sind die Kooperationen mit den PartnerInnen der öffentlichen Hand bzw. Verwaltung. In diesem Kontext ist beispielsweise die Nominierung des Projektes als Kandidat der IBA_Wien und die Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen MA 20 und MA 50 zu nennen. Speziell für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse sind diese Zusammenarbeiten wichtig.

Zuletzt aktualisiert am 05/08/2020

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung

DI Heribert Vallant

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH

Tel: +43 0316/876-1197

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail