Arbeiten und Wohnen in Graz Reininghaus

Arbeiten und Wohnen in der Smart City Reininghaus

Mit diesem Sondierungsvorhaben wurde ein Demonstrationsprojekt in Graz/Reininghaus vorbereitet, das beispielhaft die Kooperation von Industrie- und Gewerbebetrieben mit Wohnbereichen sowie die Kompatibilität und langfristige Verträglichkeit verschiedener Nutzungen in urbanen Quartieren umgesetzt hat. Ein vorausschauendes Einbeziehen relevanter Stakeholder wie Unternehmen, städtische Verwaltung, Anrainer und Investoren ermöglichte es, Nutzungskonflikte zu vermeiden, aber auch viele Kriterien einer Smart City, wie kurze Wege, Energieverbund, innovative Verkehrslösungen oder Nahversorgungsstrategien durch gemeinsam erarbeitete sektorübergreifende Lösungsszenarien zu erfüllen.

Zitat: Projektleiter Dr. Hans Schnitzer, StadtLABOR

Wir haben durch die Förderung des Klimafonds die Möglichkeit, uns wichtige bis dato noch unterbeleuchtete Aspekte einer Smart City anzusehen. Uns interessiert in dem Projekt besonders die Frage, wie ein innerstädtisches Gebiet als „smart“ und gleichzeitig als Industrie- und Gewerbestandort positioniert werden kann und was die Betriebe zu einer smarten Stadtentwicklung beitragen können.

Projektdaten – Sondierungsprojekt im 5. Call aus dem Jahr 2014
Projektstart: 01.09.2015
Projektende: 31.08.2016
Förderung genehmigt: € 149.300,–
Konsortium
StadtLABOR GRAZ – Innovationen für urbane Lebensqualität (Konsortialführer)
Technische Universität Graz – Institut für Städtebau
Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE Institut für Nachhaltige Technologien (kurz: AEE INTEC)

Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten

Die enge Verschränkung von wissenschaftlichen und praktischen Zielen und Fragestellungen ist zentrales Merkmal des Projektes: Das Umsetzungsprojekt baut dabei auf den Ergebnissen der Sondierungsstudie auf. Die Strategie hinter Pocket Mannerhatten setzt Anreize zur qualitätsvollen Nachverdichtung und zum Initiieren von Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Begrünung.

Stadt als Testbed nutzen

Der starke transdisziplinäre Charakter des Projektes spiegelt sich in der Zusammensetzung des Konsortiums und in dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen (MieterInnen, EigentümerInnen) wider. Vor allem im Rahmen der Partizipationsmaßnahmen werden die Motive, Ziele, Hemmnisse und Wünsche der Beteiligten intensiv untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Umsetzung der Maßnahmen ein.

Kommunalen Mehrwert erzeugen

Zentral für das Projekt sind die Kooperationen mit den PartnerInnen der öffentlichen Hand bzw. Verwaltung. In diesem Kontext ist beispielsweise die Nominierung des Projektes als Kandidat der IBA_Wien und die Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen MA 20 und MA 50 zu nennen. Speziell für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse sind diese Zusammenarbeiten wichtig.

Zuletzt aktualisiert am 05/11/2020

Projektergebnisse

Ansprechpersonen

Projektleitung

Univ.-Prof. DI Dr. Hans Schnitzer

StadtLABOR GRAZ – Innovationen für urbane Lebensqualität

Tel: +43 (0) 316/228946

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds Mag.a Daniela Kain +43 (0)1 585 03 90-27 +43 (0)664 886 24 428 E-Mail