Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weiters gilt für sämtliche, über Formulare auf dieser Website übermittelten Daten unsere Datenschutzerklärung

subbild foerderung 1

FAQs Smart Cities Demo Living Urban Innovation 2019

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Einreichung der Ausschreibung Smart Cities Demo - Living Urban Innovation 2018.

Wie starte ich meine Einreichung?

Vor Antragstellung ist eine Klimafonds-Nummer zu beantragen. Einreichungen sind ausschließlich über den eCall der FFG möglich.

Die relevanten Unterlagen sind hier verfügbar.

Welche Fristen gibt es?

Einreichfrist für alle Ausschreibungsschwerpunkte und Förderungsinstrumente:
24.09.2019, 12:00 Uhr

Wo erhalte ich nähere Informationen zum Kostenleitfaden Version 2.1 der FFG?

Detaillierte Informationen zum Kostenleitfaden Version 2.1 der FFG erhalten Sie unter: https://www.ffg.at/recht-finanzen/kostenleitfaden/version-21 sowie unter: https://www.ffg.at/recht-finanzen/kostenleitfaden-21-faq.

Hinweis: Abweichend von der Regelung in Abschnitt 1 des Kostenleitfadens 2.1 sind Kosten für Bewirtung im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen (z.B. Stakeholder-Workshops, öffentliche Zwischenpräsentationen oder Abschlussveranstaltungen) förderbar (siehe Abschnitt 4.2 im Ausschreibungsleitfaden).

In welchen Ausschreibungsschwerpunkten bzw. Förderungsinstrumenten ist die Forschungskategorie Industrielle Forschung zulässig?

Die Forschungskategorie Industrielle Forschung ist in dieser Ausschreibung NICHT zulässig. Projekte der Industriellen Forschung können jedoch im Programm „Stadt der Zukunft“ des BMVIT eingereicht werden, sofern sie den dortigen Programmzielen und Ausschreibungsschwerpunkten entsprechen.

Ist eine Beteiligung ausländischer Partner möglich?

Die Beteiligung ausländischer Partner bis zu maximal 20 % der Gesamtprojektförderung ist möglich, allerdings nicht als Konsortialführer. Die Beteiligung ausländischer Partner ist jedoch an gewisse Voraussetzungen geknüpft (vgl. Abschnitt 1.5 der Instrumentenleitfäden – Nutzen für Wirtschafts-/ Forschungsstandort Österreich, ausdrückliche Empfehlung durch die Jury). Im Falle der Beteiligung ausländischer Partner ist in Abschnitt 2.2.1 der (inhaltlichen) Projektbeschreibung eine Begründung für die Beteiligung des/der ausländischen Partner(s) anzuführen.

Gibt es Beschränkungen für Einreichungen einer Stadt/urbanen Region innerhalb der Ausschreibungsschwerpunkte?

Nein, eine Stadt/urbane Region kann mehrere Projekte einreichen. Im Ausschreibungsschwerpunkt „Small Smart Cities Einstiegsprojekte: Kleinstädte auf ihrem Weg zum Smart Village“ sind Stadtregionen nicht teilnahmeberechtigt.

Wie setzt sich die Jury zusammen?

Die Jurymitglieder sind ExpertInnen in den Smart City-Aktionsfeldern. Je nach Schwerpunktsetzung bei den Einreichungen werden die EvaluatorInnen ausgesucht und angefragt.

Können auch Projekte in nicht städtischen Regionen eingereicht werden?

Die Durchführung von Projekten in nicht städtischen Regionen ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, bedarf jedoch einer besonderen Darstellung hinsichtlich der Relevanz zur Erreichung der Programmziele in Bezug auf die Wichtigkeit für urbane Entwicklungen. D.h. dass konkret nachgewiesen werden muss, dass eine Umsetzung/Anwendung im urbanen Umfeld tatsächlich sinnvoll und auch möglich ist. Auf diese Darstellung stützt sich die Jury.

Was ist im Sinne der Ausschreibung eine Stadt bzw. urbane Region?

Der Klima- und Energiefonds orientiert sich an der Darstellung der österreichischen Stadtregionen der Statistik Austria und hat urbane Ballungsräume mit mehr als 10.000 EinwohnerInnen im Fokus.

Download Karte

Was ist bei der Einreichung von Umsetzungsprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung) besonders zu beachten?

Im Sinne der Programmzielsetzungen werden in dieser Instrumentenkategorie konkrete Demonstrationsvorhaben gesucht. Für eine möglichst aussagekräftige Beurteilung durch die Jury ist es erforderlich, das/die Demonstrationsvorhaben konkret und nachvollziehbar zu beschreiben. Der Verständlichkeit dienende Planskizzen, Grafiken udgl. können in den Antrag integriert werden. Was wird im Projektzeitraum tatsächlich in der realen Stadt umgesetzt? Wo genau wird umgesetzt? Womit wird experimentiert? Welche Akteure werden involviert? – Diese Leitfragen sollten im Projektantrag beschrieben werden.

Welche Kosten des Umsetzungsprojekts können anerkannt werden?

Bei Umsetzungsprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung) bezieht sich die Förderung auf die mit der Innovation in direkter Verbindung stehenden Elemente des Projekts, d.h. auf die Mehrkosten gegenüber einer Lösung entsprechend dem Stand der Technik. Im Online-Kostenplan im eCall bzw. in Abschnitt 1.6.4 der Projektbeschreibung sind diese Kosten zu spezifizieren und zu erläutern. Kosten für Umsetzungsprojekte sind bereits bei der Einreichung so detailliert wie möglich anzugeben, Pauschalierungen sind nicht zulässig. Bei Kosten für F&E-Infrastruktur (Instrumente und Ausrüstung) sind Abschreibungen zu berücksichtigen. Die innovativen Mehrkosten von Demonstrationsgebäuden können als Sachkosten anerkannt werden. Für weitere Fragen zur Kostenanerkennung bei Umsetzungsprojekten nutzen Sie bitte das Beratungsangebot der FFG.

Kann im Zuge der Durchführung eines Umsetzungsprojekts auch „Umweltförderung im Inland“ (UFI) bei der KPC beantragt werden?

Nein. Aufgrund der budgetären Rahmenbedingungen ist die spätere Beantragung von „Umweltförderung im Inland“ (UFI) bei der KPC (Kommunalkredit Public Consulting) aus Mitteln dieser Ausschreibung nicht möglich.

Welche Inhalte sind im Projektantrag im Hinblick auf Monitoring-Maßnahmen darzustellen?

Im Projektantrag ist darzustellen, durch welche qualitativen und/oder quantitativen Monitoring-Indikatoren der Beitrag des Vorhabens zur Erreichung der Programmziele dargestellt werden kann. Die Monitoring-Indikatoren sollen den Besonderheiten des Vorhabens Rechnung tragen und im Projektverlauf (bzw. bei Sondierungen im späteren Umsetzungsprojekt) ein Monitoring der Ergebnisse entlang der Programmziele ermöglichen. Bei Umsetzungsprojekten ist ferner im Projektantrag zu beschreiben, wie eine Anwendung des Monitorings während der Projektlaufzeit erfolgen soll.

Was ist das Zielindikatorensystem (ZIS)?

Innerhalb des Programms Smart Cities Demo wird ab 2019 für jedes Projekt ein Zielindikatorensystem (ZIS) entwickelt. Es besteht aus folgenden Komponenten:

  • Die Ziele geben an, welche Wirkung man mit dem Beitrag des Projekts erreichen will.
  • Die Indikatoren beschreiben, wodurch die Zielverfolgung gemessen werden soll.
  • Die Zielwerte geben die Größenordnung der geplanten Ziele bis zu bestimmten Stichtagen an.
  • Das Messsystem beschreibt, woher die Daten kommen und wie sie für die Messung des Indikators eingesetzt werden.
  • Die Erläuterungen helfen Personen, die in die Entwicklung des Zielindikatorsystems nicht involviert waren, die Komponenten des ZIS und den Kontext für den sie entwickelt wurden, besser zu verstehen.

Welche Gruppen von Zielen gibt es innerhalb der Smart City Projekte?

Es gibt drei Gruppen von Zielen, für die ein SC-Projekt ab 2019 Indikatoren entwickeln und darstellen muss:

  • Programmziele: Der Leitfaden von SC-Demo legt drei Programmziele fest, wobei jedes SC Projekt einen Beitrag zu jedem der drei Ziele zu liefern hat. Die SC-Programmziele lauten:
    • Forschungsergebnisse in die Praxis überleiten
    • Experimentierräume in der realen Stadt schaffen
    • Kommunalen Mehrwert generieren
    • Outputziele: Das SC Monitoring sieht vor, dass die Outputs (Berichte, Handbücher, Leitfäden, Dienstleistungen etc.), die im Rahmen des Projekts erzeugt werden sollen, geplant und berichtet werden. Es muss also klargelegt werden, welcher Output erzeugt werden soll, wer die Zielgruppe für diesen Output ist und warum.
    • Wirkungsziele: Dem SC-Monitoring entsprechend müssen neben den Outputzielen vor allem die intendierten Wirkungen des Projekts beschrieben und berichtet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Projektwirkungen erst mit der Zeit entfalten, sodass zu anderen Zeitpunkten (z.B. Projekthalbzeit, Projektende, 2 Jahre nach Projektende) auch andere Wirkungen auftreten.

Wie gehe ich vor, wenn ich nicht weiß, ob ich im Programm „Smart Cities Demo“ des Klimafonds oder „Stadt der Zukunft“ des BMVIT einreichen soll?

Die Darstellung in Kapitel 2.5 im Leitfaden kann als Hilfestellung herangezogen werden (siehe Seiten 8 bis 9). Jedenfalls wird eine Beratung empfohlen. Projekte mit alleinigem Fokus auf den Ausschreibungsschwerpunkten des Programms „Stadt der Zukunft“ (Digitales Planes, Bauen und Betreiben; Technologie- und System-Integration: Pfade zu Plus-Energie-Quartieren; Innovative Stadtbegrünungstechnologien) können im Programm "Smart Cities Demo" nicht eingereicht werden.

Sind Projekte zur Entwicklung von Softwaretools bzw. Apps im Programm „Smart Cities Demo“ förderbar?

Nein (siehe Seite 13 im Ausschreibungsleitfaden).

Kann ich unterschiedliche Projektteile sowohl im Programm „Smart Cities Demo“ des Klimafonds als auch im Programm „Stadt der Zukunft“ des BMVIT einreichen?

Unterschiedliche Projektteile können in beiden Programmen eingereicht werden. Es wird aber dazu geraten, dass die Teile unabhängig voneinander durchgeführt werden können, da die Jury im Sinne der Gleichbehandlung aller Einreichenden keine Rücksicht auf voneinander abhängige Projektteile nehmen kann.

zuletzt aktualisiert Mai 2019

 
smartcities: Förderung