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Österreichische Kontakte für die Smart Grids D-A-CH-Kooperation

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Ing. Michael Hübner

E-Mail

Fichtner IT Consulting AG
Dr. Albrecht Reuter

E-Mail

D-A-CH Kooperation Smart Grids

Deutschland, Österreich und die Schweiz arbeiten bei der Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich von IKT-basierten Energiesystemen der Zukunft zusammen: 2009 wurde die Smart Grids D-A-CH Kooperation als länderübergreifende Plattform für Wissensaustausch und Zusammenarbeit in den Themenfeldern Smart Grids und Elektromobilität gegründet.

Die transnationale D-A-CH Kooperation, die die Entwicklung und Erprobung von Einführungsstrategien für Smart Grids umfasst, versteht sich als Möglichkeit für die nationalen Smart Grids Akteure, ihre Forschung im Bereich der Energiesysteme der Zukunft über die eigenen Ländergrenzen hinweg zu intensivieren und auszubauen. Eine Basis dafür stellt das Memorandum of Understanding dar, welches auf der E-Energy Jahrestagung am 26. November 2009 in Berlin feierlich unterzeichnet wurde. Koordiniert wird die Kooperation vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)/Deutschland, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)/Österreich und Bundesamt für Energie (BFE)/Schweiz.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung von intelligenten Elektrizitätsnetzen – auch „Internet der Energie“ oder „Smart Grids“ genannt, sowie auf die Systemintegration der Elektromobilität. Um schnell nutzbare Fortschritte zu erzielen, wurden die Task Forces „Standardisierung und Normung“, „Geschäftsmodelle“ und „Daten“ gebildet. Diese bündeln die Ergebnisse und Fortschritte des jeweiligen Landes und tauschen diese mit ihrem Pendant aus den anderen Ländern aus.

Folgende Handlungsfelder werden im Rahmen der Kooperation adressiert:

1. Information

  • Wissensaustausch zwischen den AkteurInnen
  • Information über und Abstimmung von förderpolitischen Maßnahmen

2. Synergien

  • Identifikation und Nutzung von Synergien
  • Förderung der Zusammenarbeit von nationalen Projekten (Modellregionen, Kompetenzzentren usw.)

3. Kooperation

  • Gemeinsame Lösung von Querschnittsfragen, z.B. Interoperabilität
  • Standardisierung, Sicherheitsanforderungen, Rechtsverträglichkeit
  • Geschäftsmodelle

4. Verbreitung

  • Abstimmung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Erhöhung der NutzerInnenakzeptanz
  • Beschleunigung des Technologietransfers
 
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