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Projektleitung

Dr. Ing. Martin Berger
Green City Lab - Österreichisches Institut für nachhaltige Lebensräume e.V. (GCL)


Mobil: +43(0)699 18870744

E-Mail

Programm-Management Klima- und Energiefonds

Mag.a Daniela Kain

Tel: +43(0)1 585 03 90-27
Mobil: +43(0)664 886 24 428

E-Mail

Demosmart

Die Studie DemoSmart untersuchte die Zusammenhänge zwischen der soziodemografischen Entwicklung von Städten und ihrem Weg in Richtung der Umsetzung eines Smart City Konzepts.

Ausgangssituation

Die Studie DemoSmart im Auftrag des Klima- und Energiefonds untersuchte die Zusammenhänge zwischen der soziodemografischen Entwicklung von Städten und ihrem Weg in Richtung der Umsetzung eines Smart City Konzepts. Dazu wurden auf Basis eines Datensatzes mit den 78 größten österreichischen Städten (mit Ausnahme Wiens) in einer Korrelationsanalyse Gemeinsamkeiten und Unterschiede österreichischer Städte analysiert und daraus fünf Stadttypen abgeleitet. Auf Basis von fünf demographischen Stadttypen wurde in einer ExpertInnenbefragung die Eignung verschiedener vorab definierter Smart City Maßnahmenbündel für die jeweiligen Stadttypen erfragt. Dazu wurden zunächst Smart City Maßnahmen gesammelt, systematisiert und zu Maßnahmenbündeln zusammengefasst. Anschließend wurden diese hinsichtlich der Eignung für die fünf Stadttypen mittels ExpertInnenwissen bewertet. Diese Analyse wurde durch ein Literaturstudium ergänzt und argumentativ in Handlungsoptionen für spezifische Städte verdichtet. Die Smart City Maßnahmenbündel beziehen sich auf die Themenbereiche

  • Stadtentwicklung, Gebäude und Freiraum
  • Ver- und Entsorgung: Energie, Wasser, Abfall
  • Verkehr und Mobilität und
  • Informations- und Kommunikationstechnologien.

Ziele & Ergebnisse

Für die Entwicklung einer Stadt in Richtung Smart City ist die Auseinandersetzung mit folgenden Themen sinnvoll:

  • Dynamik des Bevölkerungswandels, da hierdurch der Handlungsdruck bestimmt wird
  • Bevölkerungszahl sowie -struktur, da diese relevant sind hinsichtlich einer kritischen Masse von NutzerInnen zur Verbreitung neuer Technologien und zur Auslastung von Infrastrukturen
  • langfristiges Investitionsverhalten und kurzfristiges Ver- und Gebrauchsverhalten unterschiedlicher NutzerInnengruppen der Bevölkerung, da Smart City Maßnahmenbündel hierzu spezifische Erfordernisse an die NutzerInnen stellen.
Alle Smart City Maßnahmenbündel wurden grundsätzlich als positiv bewertet, jedoch sind einige für die jeweiligen Stadttypen besser bzw. weniger gut geeignet. Zusätzlich zur Analyse der Eignung einzelner Maßnahmenbündel für eine gesamte Stadt bedarf es einer Betrachtung der Maßnahmenbündel auf der Stadtteil- bzw. Quartiersebene. Verschiedene räumliche und soziale Strukturtypen in den verschiedenen Stadtteilen bedingen die Empfehlung unterschiedlicher Maßnahmenbündel. Dies bedeutet, dass die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen zwar als Entscheidungsbasis für die jeweilige Stadt im Gesamten dienen können, jedoch Umsetzung und Auswirkung der Maßnahmenbündel auf kleinräumiger Ebene nochmals genauer betrachtet werden sollten.

Innovation

Das Ziel der Analyse, welche den Zusammenhang zwischen den einzelnen Stadttypen und unterschiedlichen Smart City Maßnahmenbündel aufzeigt, ist die Bereitstellung einer Orientierungsgrundlage für Städte, welche eine Entwicklung in Richtung Smart City forcieren. Es soll für Städte, nach der Zuordnung zum jeweils passenden Stadttyp, erkennbar werden, welche Smart City Maßnahmenbündel unter Berücksichtigung der demografischen Rahmenbedingungen passend wären.

Summary

The DemoSmart study examined the correlation between the socio-demographic development of cities and their path toward the implementation of a Smart City concept. For this purpose, based on a data set of the 78 largest Austrian cities (with the exception of Vienna), a correlation analysis of the similarities and differences of Austrian cities was analyzed and five distinct types of cities derived. On the basis of five demographic town types, an expert survey determined the suitability of various types of pre-defined Smart City sets of measures for the respective types of cities. These Smart City measures were then collected, systematized and grouped into sets of measures. Finally, these measures were then evaluated for their suitability for the five types of cities by means of expert knowledge. This analysis was complemented by a study of literature and arguments condensed in action for specific cities. The Smart City set of measures relates to the topics

  • urban development, building and open space
  • supply and disposal: energy, water, waste
  • transport and mobility, and
  • information and communication technologies.

In summary, it can be stated that most Smart City measures are not so strongly dependent on demographics that they should be excluded in certain types of cities. Nevertheless, sensitivity is required in the choice and particular actions in the fine adjustment of measures. In particular, when measures are implemented at the community level, where socio-demographic differences are generally more significant than in the comparison between cities, consideration of the specific population structure and dynamics is recommended.

zuletzt aktualisiert am 09.04.2019

Projektdaten - Begleitmaßnahme aus dem 2. Call 
Projektstart: 01.06.2012
Projektende: 30.11.2012
Genehmigte Förderung: € 42.576,--
Genehmigte Projektgesamtkosten: € 42.576,--
Konsortium
Green City Lab - Österreichisches Insitut für nachhaltige Lebensräume e.V. (GCL) (Konsortialführer)
Österreichisches Institut für Raumplanung (ÖIR)

Präsentation Demosmart

Projektergebnisse

 
smartcities: Begleitmaßnahmen