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Projektleitung

Ing. MSc Franz Huemer
Stadt Salzburg

Tel: +43(0)662 8072-2484

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Programm-Management Klima- und Energiefonds

Mag.a Daniela Kain

Tel: +43(0)1 585 03 90-27
Mobil: +43(0)664 886 24 428

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Smart District Gnigl

Im Masterplan „Smart City Salzburg“ wurde der energetischen Optimierung von Siedlungen gleichermaßen eine hohe Bedeutung beigemessen wie der Vorbildrolle der Stadt Salzburg als Eigentümer von Objekten und Anlagen. Die geplante Sanierung des Kindergarten Gnigl wurde in größerem Zusammenhang neu gedacht. Nunmehr wird mit der Errichtung des „Bildungscampus Gnigl“ ein umfassendes neues Konzept für Kindergarten, Volksschule, Vereinsheim und städtisches Wohnhaus umgesetzt. Damit hat die Stadt ein sehr geeignetes konkretes Vorhaben, welches ein großes Potenzial für die Entwicklung im Sinn einer Smart City aufweist.

Smart District Gnigl – from the vision Smart City Salzburg to a showcase

Themenstellungen

  • Neubau der öffentlichen Objekte als Chance für die gesamte Siedlung Obergnigl – Impuls für höchste Gebäudequalität auch im umliegenden Bestand, aufgrund des Neubaus induzierte Möglichkeiten für eine lokale Wärmeversorgung, lokale Mobilitätslösungen unter Einbeziehung der verschiedenen NutzerInnengruppen, Bildungscampus als zentraler Informationsknoten
  • Lokale Wärmeversorgungsoptionen unter Berücksichtigung der lokalen Abwärmepotenziale (Bäckerei)
  • Mobilitätsangebot ist mehr als Parkplätze schaffen – Aufbau eines Zentralstandorts für Mobilitätsdienstleistungen / multimodale Mobilitätsdrehscheibe
  • Synergien durch unterschiedliche NutzerInnen(-profile), z.B. Wärmespeicherung, sollen identifiziert und genutzt werden

Ziele – vom Bildungscampus zum Smart District

Ziele sind die Optimierung des geplanten Neubaus „Bildungscampus Gnigl“ und die daraus abgeleitete Neugestaltung des Stadtteils – „Smart District Gnigl“.
In der Umsetzung verfolgt das Projekt den Ansatz, zunächst in den vier Themengruppen Konzepte für Gebäude, Energieversorgung, Mobilität und Information Grundlagen zu erarbeiten. Diese werden unter wissenschaftlicher Begleitung parallel in gemeinsamen Workshops zusammengeführt und dargestellt.

Folgende Kernelemente werden durch das Projekt angestrebt:

  • Verknüpfung des pädagogischen Konzepts mit Synergien bei der Nutzung von Kindergarten, Hort, Schule und Vereinshaus
  • Nutzung von Synergien einer gemischten Nutzung anstelle optimierter Einzellösungen (z.B. Turnsaal, Nachmittagsbetreuung, ..)
  • Bei Neubau Möglichkeit zur energetischen Optimierung der Gebäude: Wärmebedarf, effiziente Beleuchtung, Energieversorgung, Energieerzeugung etc.
  • Erweiterung der Systemgrenzen durch Entwicklung von Sanierungsmaßnahmen für umliegende Bestandsgebäude
  • Erweiterung der Systemgrenzen bei der Energieversorgung durch Einbeziehung der benachbarten Gebäude – des Stadtteils
  • Verknüpfung mit Mobilitätsfragen (Parkplätze, Schulwege, Mobilitätsknotenpunkt für Stadtteil Gnigl
  • Monitoring und Sichtbarmachung der Ergebnisse, Verknüpfung mit Bildungsangeboten

Ergebnisse, Erkenntnisse

  • „Bildungscampus Gnigl“: CO2-neutrales Gebäudekonzept, Vorgaben für den Wettbewerb und das -verfahren; Optimierung des Siegerprojekts; Ausweitung Ziele „Bildungscampus“ – Konzept für CO2-neutrale Sanierung der benachbarten städtischen Wohngebäude
  • Detailstudie Energieversorgung: Variantenuntersuchung verschiedener Wärmeversorgungsalternativen unter Berücksichtigung von CO2-Emissionen, Sensitivität auf weitergehende Sanierungsaktivitäten, Abwärmepotenziale etc.
  • Detailstudie Mobilität: Umfassendes Konzept für Mobilitätsentwicklung in Gnigl inkl. Konkretisierung von mit AnrainerInnen abgestimmten Maßnahmen
  • Detailstudie Information: Konzept für sichtbare Informationen zum „Smart District Gnigl“, Einbindung des Energiekontrollsystems, Echtzeit-Fahrplaninformationen etc.
  • Gesamtkonzept für den „Smart District Gnigl“: Gebäude, Energieversorgung, Mobilität, Information zur Beschlussvorlage für die Gemeindevertretung

 

Projektdaten - Umsetzungsprojekt im 2. Call aus dem Jahr 2011
Projektstart: 01.06.2012
Projektende: 30.04.2015
Genehmigte Förderung: € 223.500,--
Projektgesamtkosten: € 389.808,--
Konsortium
Stadt Salzburg (Konsortialführung)
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
SIR - Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Salzburg AG  für Energie, Verkehr und Telekommunikation
Architekten Scheicher ZT Gesellschaft m.b.H.
Komobile Gmunden GmbH
pro:21 GmbH

Projektergebnisse

 
smartcities: Stadt-Projekte