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The Future City as Experiment

Tia Kansara gab in ihrem Vortrag einen Überblick über innovative Stadtprojekte und stellte umgesetzte Konzepte vor.
Tia Kansara spricht darüber, wie Innovation aus „serendipity“ (zu Deutsch glücklicher Zufall) entstehen kann, wie Städte offener dafür sein können und welche Chancen daraus entstehen.

Die Jungunternehmerin Tia Kansara ist bereits weit gereist und kennt Städte aus allen Gegenden dieser Erde. In ihrem Vortrag gab sie einen eindrucksvollen Überblick über innovative Stadtprojekte und clever gebaute Städte. Sie spannte dabei nicht nur einen geographischen, sondern auch einen zeitlichen Bogen und stellte umgesetzte Konzepte vor: z.B. die schattenspendende Struktur der Altstadt von Aleppo, die von Ebeneezer Howard propoadierten Garden Cities oder das Konzept der Circular Economy, welches vor allem die ständig wachsenden Müllberge eindämmen soll. Die Singapore Super Trees und „zero-carbon“ Wüstenstadt Masdar City wurden als Beispiele aus der Praxis genannt. Letztendlich plädierte sie dafür, die emotionale Komponente des Stadtlebens stärker ins Zentrum der Smart City-Forschung zu rücken. Denn wenn sich die Stadtbewohner als BesitzerInnen der städtischen Infrastruktur verstehen, werden sie sich, so Kansara, auch mehr für deren Instandhaltung und Weiterentwicklung interessieren und engagieren.

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Projektergebnisse

 
smartcities: Service