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Förderberatung

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FAQs 8.Call

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Einreichung beim 8. Call der Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds.

Wie starte ich meine Einreichung?

Welche Fristen gibt es?

Wo erhalte ich nähere Informationen zum Kostenleitfaden Version 2.0 der FFG?

Müssen auch Konsortien, die beim 1. oder 4.Call nicht eingereicht haben, das Demoprojekt in Vision, Roadmap und Actionplan einbetten?

Wie muss die Abschätzung der erwarteten Wirkung mittels quantitatver Angaben erfolgen?

In welchen Ausschreibungsschwerpunkten bzw. Förderungsinstrumenten ist die Forschungskategorie Industrielle Forschung zulässig?

Ist eine Beteiligung ausländischer Partner möglich?

Gibt es Beschränkungen für Einreichungen einer Stadt/urbanen Region innerhalb der Ausschreibungsschwerpunkte?

Wie setzt sich die Jury zusammen?

Können auch Projekte in nicht städtischen Regionen eingereicht werden?

Was ist im Sinne der Ausschreibung eine Stadt bzw. urbane Region?

Wie kann der Nachweis der Verbindlichkeit bei Smart-City-Demoprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung bzw. Leitprojekt) erfolgen?

Was ist bei der Einreichung von Smart-City-Demoprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung bzw. Leitprojekt) besonders zu beachten?

Welche Kosten des Demonstrationsprojekts können anerkannt werden?

 


  • Wie starte ich meine Einreichung?

Vor Antragstellung ist eine Klimafonds-Nummer zu beantragen. Einreichungen sind ausschließlich über den eCall der FFG möglich.
Die relevanten Unterlagen sind hier verfügbar.

  • Welche Fristen gibt es?

Einreichfrist für alle Ausschreibungsschwerpunkte und Förderungsinstrumente:
21.09.2016, 12:00 Uhr

Fristende für verpflichtendes Vorgespräch bei Einreichung eines Leitprojekts:
19.08.2016

  • Wo erhalte ich nähere Informationen zum Kostenleitfaden Version 2.0 der FFG?

Detaillierte Informationen zum Kostenleitfaden Version 2.0 der FFG erhalten Sie unter: https://www.ffg.at/recht-finanzen/kostenleitfaden/version-2 sowie unter: https://www.ffg.at/recht-finanzen/kostenleitfaden-2-faq.

  • Müssen auch Konsortien, die beim 1. oder 4.Call nicht eingereicht haben, das Demoprojekt in Vision, Roadmap und Actionplan einbetten?

Ja. Wünschenswert ist die explizite Bezugnahme auf vorliegende Anforderungen bzw. Ergebnisse einer Vision oder einer Entwicklungs-Roadmap, auf konkrete Maßnahmenpläne oder vergleichbare Konzepte einer österreichischen Stadt(-region).

  • Wie muss die Abschätzung der erwarteten Wirkung mittels quantitatver Angaben erfolgen?

Um die Maßnahmen, die innerhalb der eingereichten Projekte vorgesehen sind, beurteilen zu können, werden quantitative Angaben zu Grunddaten sowie Energieverbrauch, Energieaufbringung, Mobilität und zur potenziellen Treibhausgas-(THG-)Emissionsreduktion verlangt. Der Fokus liegt hier auf der Darstellung, welche Veränderungen durch die Maßnahmen erreicht werden sollen, daher sind jeweils der Ist-Stand sowie der erwartete Soll-Stand abzubilden.

Diese Angaben sind im Formular „Ist-Soll-Vergleich der eingereichten Maßnahmen mittels quantitativer Angaben“ einzutragen bzw. ist hinsichtlich der potenziellen Treibhausgas-Emissionsreduktion die Berechnung als weiterer Anhang im eCall hochzuladen. Als Hilfestellung für die Berechnung der THG-Emissionsreduktion dient der Leitfaden zur THG-Emissionsreduktion des Umweltbundesamtes inkl. des Musterbeispiels für Smart Cities unter:  à  https://www.ffg.at/smart-cities-demo-7-ausschreibung/downloadcenter   Die dort angegebenen Berechnungsmethoden dienen als Unterstützung und sind nicht verpflichtend zu verwenden.

Die Bezugsgebiete, in denen die vorgesehenen Maßnahmen gesetzt werden sollen und für die eine Angabe über Indikatoren durchgeführt wird, sind u.a. abhängig von den betroffenen Technologien, der Vernetzung sowie weiteren Rahmenbedingungen und daher durch die Antragstellenden vorzunehmen. Wichtig ist, die jeweiligen Systemgrenzen für die Angaben zu beschreiben und zu begründen, warum diese so gewählt worden sind.

Die angegebenen Werte können zum Zeitpunkt der Einreichung auch relativ formuliert sein und im Projektverlauf im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung in absolute verändert werden.

Diese Angaben dienen nicht dem Vergleich der eingereichten Projektvorhaben untereinander. Sie werden ausschließlich zur Beurteilung innerhalb einer Einreichung herangezogen und können die Chancen einer positiven Beurteilung innerhalb der vorgesehenen Bewertungskriterien (siehe dazu die entsprechenden Instrumentenleitfäden) beeinflussen.

  • In welchen Ausschreibungsschwerpunkten bzw. Förderungsinstrumenten ist die Forschungskategorie Industrielle Forschung zulässig?

Die Forschungskategorie Industrielle Forschung ist nur bei Leitprojekten in den Ausschreibungsschwerpunkten 1, 2 und 4 zulässig, aber lediglich für maximal 30 % der Projektgesamtkosten.

  • Ist eine Beteiligung ausländischer Partner möglich?

Die Beteiligung ausländischer Partner bis zu maximal 20 % der Gesamtprojektförderung ist möglich, allerdings nicht als Konsortialführer. Die Beteiligung ausländischer Partner ist an gewisse Voraussetzungen geknüpft (vgl. Abschnitt 1.5 des Instrumentenleitfädens – Nutzen für Wirtschafts-/ Forschungsstandort Österreich, ausdrückliche Empfehlung durch die Jury). Im Falle der Beteiligung ausländischer Partner ist in Abschnitt 2.2.1 der (inhaltlichen) Projektbeschreibung eine Begründung für die Beteiligung des/der ausländischen Partner(s) anzuführen.

  • Gibt es Beschränkungen für Einreichungen einer Stadt/urbanen Region innerhalb der Ausschreibungsschwerpunkte?

Nein, eine Stadt/urbane Region kann mehrere Projekte einreichen.

  • Wie setzt sich die Jury zusammen?

Die Jurymitglieder sind ExpertInnen in den Smart-City-Themen- und Technologiebereichen. Je nach Schwerpunktsetzung bei den Einreichungen werden die EvaluatorInnen gesucht und angefragt.

  • Können auch Projekte in nicht städtischen Regionen eingereicht werden?

Die Durchführung von Projekten in nicht städtischen Regionen ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, bedarf jedoch einer besonderen Darstellung hinsichtlich der Relevanz zur Erreichung der Programmziele in Bezug auf die Wichtigkeit für urbane Entwicklungen. D.h. dass konkret nachgewiesen werden muss, dass eine Umsetzung/Anwendung im urbanen Umfeld tatsächlich möglich ist. Die diesbezügliche Entscheidung obliegt der Jury.

  • Was ist im Sinne der Ausschreibung eine Stadt bzw. urbane Region?

Städte über 10.000 EinwohnerInnen bzw. siehe Karte der österr. Stadtregionen der Statistik Austria.

Stadt Region

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  • Wie kann der Nachweis der Verbindlichkeit bei Smart-City-Demoprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung bzw. Leitprojekt) erfolgen?

Für diesen Nachweis gibt es keine formalen Kriterien. Je überzeugender der erbrachte Nachweis eingestuft wird, desto besser wird dieser Punkt bei der Jurierung bewertet werden.

Beispielhaft kann der Nachweis über einen Beschluss des Gemeinderates/der Stadtregierung (hohe Verbindlichkeit) oder einen Letter of Intent (LOI) erbracht werden.

  •  Was ist bei der Einreichung von Smart-City-Demoprojekten (Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung bzw. Leitprojekt) besonders zu beachten?

Im Sinne der Programmzielsetzungen sollen in diesen beiden Instrumentenkategorien konkrete Demonstrationsvorhaben gefördert werden, wobei (nur) bei den Leitprojekten auch ein Anteil von Industrieller Forschung im Ausmaß von max. 30 % der Gesamtprojektkosten zulässig ist. Für eine möglichst aussagekräftige Beurteilung durch die Jury ist es erforderlich, dass das/die Demonstrationsvorhaben so konkret als möglich beschrieben wird/werden, wobei der Verständlichkeit dienende Planskizzen etc. selbstverständlich möglich sind. Die Qualität des Vorhabens dieser Projekte wird daher insbesondere auch danach zu beurteilen sein, wie konkret und nachvollziehbar die Demonstrationsvorhaben im Projektantrag beschrieben werden.

  •  Welche Kosten des Demonstrationsprojekts können anerkannt werden?

Bei Demonstrationsprojekten (Smart-City-Demoprojekte – Förderungsinstrument Kooperatives F&E-Projekt der Experimentellen Entwicklung bzw. Leitprojekt) bezieht sich die Förderung auf die mit der Innovation in direkter Verbindung stehenden Elemente des Projekts, d.h. auf die Mehrkosten gegenüber einer Lösung entsprechend dem Stand der Technik. Im Anhang zur Projektbeschreibung sind diese Kosten zu spezifizieren und zu erläutern. Bei Kosten für F&E-Infrastruktur (Instrumente und Ausrüstung) sind Abschreibungen zu berücksichtigen.

Für Demonstrationsgebäude, -gebäudeverbände oder -gebäudeteile kann daher in den Kostenpositionen „Sach- und Materialkosten“ und „F&E-Infrastrukturnutzung“ KEIN Gemeinkostenzuschlag aufgeschlagen werden. Die automatisierte Berechnung des Gemeinkostenzuschlags im eCall wird im Zuge einer allfälligen Vertragserrichtung entsprechend angepasst.

 

 
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